NaturFreundehaus Römerschanze

Unser schönes NaturFreundehaus Römerschanze „Der Pappelgarten“ liegt am Rande der Stadt in der Nähe der Stadtteile Orschel-Hagen und Römerschanze nahe dem Friedhof Römerschanze.

Das Haus ist nun verpachtet. Trotzdem ist es der Mittelpunkt unserer Arbeit. Unsere Gruppenarbeit findet im Obergeschoss statt, die Vorträge und sonstige Vereinsaktivitäten weiterhin im Saal oder der Wirtschaft.

Nach einer Renovierung wird der Saal im Frühjahr eröffnet, der Wirtschaftsraum steht weiterhin zur Verfügung. Im Saal werden kulturelle Veranstaltungen stattfinden, die öffentlich sind und deren Besuch lohnt. Außerdem kann das Haus für Familienfeiern von der Taufe bis zur Beerdigung, für Geburtstage und sonstige Anlässe gebucht werden. Im Laufe von 2016 wird ein gastronomisches Angebot und ein schöner Biergarten rund ums Haus eröffnet. Es lohnt sich also, mal wieder zum NaturFreundehaus zu kommen! Die Pächter freuen sich über Gäste.

Hier ist nun auch die Homepage vom Pappelgarten => Click

Anfragen an:

NaturFreundehaus Römerschanze

„Der Pappelgarten“

Marie-Curie-Str. 27

72760 Reutlingen



Kirbewanderung der NaturFreunde Reutlingen und Tübingen
Traditionell wandern die Ortsgruppen Reutlingen und Tübingen der NaturFreunde am Kirbesonntag gemeinsam. Die Wanderführung erfolgt abwechselnd, diesmal waren die Tübinger mit der Organisation betraut. Die Überraschung, wohin die Wanderung führt, wird regelmäßig erst im Sommer verraten. Die Tübinger NaturFreunde hatten den neuen Premiumwanderweg „Spitzbergwegle“ durch das Naturschutzgebiet Spitzberg ausgesucht. Mit insgesamt 22 wanderfreudigen NaturFreunden und Gästen startete die Tour auf dem Kapellenparkplatz in Wurmlingen. Der Weg zur Kapelle führte diesmal nicht über den bekannten Kreuzweg, sondern über den Wanderweg durch Streuobstwiesen. Er führte zum Rastplatz am Sattel und dann steil hinauf zur Kapelle, wobei noch ein Weidezaun um die Schafweide zu überwinden war – samt kleinen Stromschlägen, die die, die den Zaun aushängten, damit alle drübersteigen konnten und anschließend natürlich auch wieder schlossen, spüren mussten. Die Wanderer hatten Glück: die Kapelle samt Gruft war geöffnet und diese Kleinod konnte besichtigt werden. Natürlich durfte das Zitieren des Liedes von Ludwig Uhland: „Droben stehet die Kapelle, schauet still ins Tal hinab“ nicht fehlen. Aber die meisten konnten wenigstens den ersten Vers komplett auswendig. Am Morgen war der Andrang an der Kapelle auch noch nicht so groß. Beim Abstieg wurde Herbstenzian gesichtet, aus dessen Wurzeln der Enzianschnaps gebrannt wird. Weiter ging es über den Bergkamm durch den Wald. Auf einer Viehweide gab es einen Hexenkreis aus Pilzen, also ein kreisrunde Ansammlung. Die Tübinger NaturFreunde trieben ein wenig zur Eile – am Rastplatz Holzacker dann wurde eine Überraschung gelüftet: die Tische waren schön eingedeckt mit Tischdecke und Dekomaterial - eine NaturFreundin hatte am Morgen Zwiebelkuchen für alle gebacken. Dazu reichte sie und ihr Mann Süßmost! Nach der ausgiebigen Rast führte die Wanderung über den unteren Weg, der wieder zurückführt zur Kapelle. Begleitet wird dieser Weg von vielen schönen Aussichten ins Neckartal und auf den kompletten Albtrauf. Die Gegend soll auch als „schwäbische Toskana“ betitelt werden: alte Weinberge, deren Mauern erhalten und ausgebessert werden, Weinberge, die über Ziegen frei von Bewuchs gehalten werden und auch einige noch aktive Weinberge säumten den Weg, die bereits abgeerntet waren aber mit ihrem bunten Laub bezauberten. Es konnte auch gleich gespürt werden, weshalb hier Wein angebaut wird: Die Temperaturen waren um einiges höher als anderswo, die Steinmauern strahlen die Wärme ab. Der Hirsch über Hirschau war lange Zeit ein Wegbegleiter, zudem die Wurmlinger Kapelle. Der Abstieg zum Auto erfolgte dann über den Kreuzweg. Der Abschluss war bei Kaffee und Kuchen beim Fest in Kiebingen.


Motorradausfahrt der NaturFreunde Reutlingen nach Elmstein-Iggelsbach
Die Herbstausfahrt der Motorradgruppe der NaturFreunde Reutlingen führte über das lange Wochenende in den Pfälzer Wald. Das Quartier war im Pfälzer Hof in Elmstein-Iggelsbach. Auch diesmal war die Gruppe wieder bunt gemischt, und zwar sowohl hinsichtlich des Alters – hier gab es eine Spanne von über 30 Jahren Altersunterschied, als auch hinsichtlich der Motorräder. Auch besteht die Gruppe aus Frauen und Männern, die meisten fahren selbst. Von der Enduro über die große Tourenmaschine bis hin zum Jobber waren größere und kleinere Maschinen vorhanden. Insgesamt umfasste die Gruppe 8 Motorräder mit 10 Personen. Gestartet wurde am Samstag bei schönstem Sonnenschein und sehr angenehmen Temperaturen. Die Tour führte durch den Schönbuch und das Maurener Tal durch das Gäu nach Bad Wildbad und von dort über den Schwarzwald nach Baden-Baden und entlang des Rheintals zur Fähre nach Plittersdorf. Diese Fähre fährt alleine mit der Kraft der Strömung am Seil über den Rhein. Weiter ging es über das Elsass nach Schönau in der Pfalz. Im Elsass war der zunehmende Wind zu spüren. Auch die Wolken verhießen nichts Gutes. Kurz nach der Grenze begann es mehr und mehr zu regnen. Die Gruppe fuhr über Annweiler am Trifels ins Quartier in Iggelsbach. Dort konnten die Motorräder unter einer Überdachung geparkt werden. Dass gerade an diesem Tag Schlachtfest in der Gaststätte war, kam vielen der Biker sehr gelegen. Am Sonntag dann schien die Sonne schon am Morgen. Allerdings waren die Temperaturen sehr viel tiefer – doch darauf waren die Motorradfahrer vorbereitet, der Wetterbericht hatte dies prophezeit. Es ging hoch zum Johanniskreuz und nach Münchsweier an der Rotalben. Weiter führte der Weg über das Elsass nach Bitche und Wissembourg, Bad Bergzabern, Annweiler am Trifels und wieder zurück ins Quartier. Am Montag regnete es Bindfäden. Deshalb blieben die Motorräder stehen und es ging mit dem Bus nach Neustadt an der Weinstraße zum Weinfest. Neben dem Fest wurde auch die Innenstadt samt Elwerdritschenbrunnen besucht. Am Sonntag dann ging nach heftigem Regen in der Nacht noch ein letzter Regenschauer während dem Frühstück nieder. Danach kam immer mehr die Sonne durch. Die Straße war noch nass und mit dem Laub auch rutschig. Deshalb ging es in sehr moderatem Tempo hoch zum Johanniskreuz und kreuz und quer durch die Südpfalz mit ihren schönen Weindörfern. Bad Bergzabern und Wissembourg waren Stationen. Weiter führte die Tour über Baden-Baden und die Schwarzwaldhochstraße nach Baiersbronn und über das Nagoldtal wieder zurück nach Reutlingen. Glücklicherweise blieb es den ganzen Tag trocken, auch wenn die Nässe auf den Straßen verriet, dass dies noch nicht lange so ist. Glücklicherweise ging diese Tour wieder ohne Unfall zu Ende, auch wenn ein Motorrad einen Reifenschaden hatte, der aber vor Ort repariert werden konnte.


NaturFreunde Reutlingen wandern im idyllischen Goldersbachtal

Die Wanderführer hatten das große Waldgebiet des Schönbuchs für die Sommerwanderung ausgesucht. Am Sonntag war dann bestes und nicht zu warmes Wanderwetter. Trotzdem, das Wandern im Wald war sehr angenehm. Von der Weiler Hütte ging es über die Bundesstraße und durch das Wildgatter. Schon bald war der kleine Goldersbach der Wegbegleiter. Besonders schön war die Begleitung durch viele Schmetterlinge, vor allem dem Kaisermantel, dem Kohlweißling und dem C-Falter. Aber auch sonstige Insekten schwirrten am Wegesrand – glücklicherweise gab es wenige Schnaken und Bremsen. Die Regenfälle der letzten Tage waren noch deutlich zu sehen, die Seen, Tümpel und Moorlöcher waren gut gefüllt und abseits des Weges war es sehr matschig. Deutlich zu sehen waren Fußabdrücke von Hirschen im Schlamm. Die wildlebenden Hirsche außerhalb der Gehege aber zeigten sich nicht. Die Wege im Schönbuch sind gut ausgebaut und deshalb sowohl für Wanderer als auch für Fahrradfahrer eine willkommene Abwechslung zum Alltag. Aber mit ein wenig Rücksichtnahme haben alle ihr Auskommen miteinander. Und so war es auch an diesem Sonntag. An der Teufelsbrücke mündet der kleine in den großen Goldersbach, dem die Gruppe weiter folgte. Zuerst jedoch wurden die Rucksäcke ausgepackt und es gab ein traditionelles Vesper, das gehört einfach zu jeder Wanderung. Alleen, bemooste Wälder und Bäume mit vielen Flechten waren die Wegbegleiter. Je näher die Gruppe nach Bebenhausen kam, umso höher war die Fahrrad- und Wanderdichte. Das Kloster ist ein Anziehungspunkt. Vom Kloster aus ging es steil nach oben wieder zum Wald, der nach der Anstrengung sehr gelegen kam. Nach einem kurzen Bergabstück kam dann wieder ein anstrengender Anstieg auf dem ehemaligen Karrenweg, an dem noch die Einkerbungen der Räder zu sehen war. Im nächsten Tal liegt der Brühlweier mit schönen gelben und sogar einer weißen Seerose. Auch ein paar Libellen flogen über den Weiher. Über die Böblinger Straße ging es zwar schnurgerade, aber immer bergauf und dann wieder ein wenig bergab, vorbei am Damwildgehege. Die Hirsche ästen hinter einem umgefallenen Baum, sichtbar war zuerst nur das Geweih, das aber von weitem wie ein Ast aussah. Erst als der Hirsch den Kopf drehte, war klar: dort liegen die Tiere. Das Rotwild war zwar zu sehen, es hielt sich aber ein wenig abseits auf. Nach einem steilen Aufstieg war der anstrengende Teil des Weges geschafft. Vom Weißen Stein ging es durch den Wald wieder bis zur Weiler Hütte, wo die Gruppe zum Abschluss noch einkehrte.

Goldersbachtalwanderung


Fahrradgruppe die Mittwochsradler eine Woche in Rheinhessen

Zwischen Rhein – Main und Bergstraße lag dieses Jahr das Ziel der Naturfreunde Radgruppe bei ihrer Fahrradwoche. Das Standquartier befand sich in Riedstadt - Wolfskehlen, nahe dem rechtsrheinischen Naturschutzgebiet und Europareservat Kühkopf-Knoblochsaue.
Am Ankunftstag wurde gleich die Umgebung und das Naturschutzgebiet Kühkopf erkundet.
Eine Tour rund um Darmstadt stand am Sonntag auf dem Programm. Auf ruhigen Feld- und Waldwegen ging es über Büttelborn, Weiterstadt und Arheiligen um Darmstadt herum nach Ramstadt zur Mittagsrast. Danach durchs Mühltal nach Eberstadt und über Griesheim zurück ins Hotel.
Rüsselsheim und das Maintal wurde am Montag besucht. Durch die Rheinauen über Geinsheim erreichte die Radgruppe den Rheindamm. Am Altrhein entlang ging es bis Ginsheim. Von dort bog die Gruppe ab Richtung Bischofsheim und weiter an den Main. Auf dem Maindamm entlang, am Rüsselsheimer Opelwerk vorbei, radelte die Gruppe nach Rauenheim. Auf schattigen Waldwegen ging die Tour über Groß-Gerau wieder in das Quartier zurück.
Am vierten Tag stand die linksrheinische Niersteiner Weinlandschaft auf dem Programm. Zuerst musste der Rhein überwunden werden, deshalb radelte die Gruppe nach Kornsand zur Rheinfähre nach Nierstein. Nach der Überfahrt und der Besichtigung von Nierstein fuhr die Gruppe zuerst am Rheinufer entlang und dann in den Weinbergen nach Nackenheim und Bodenheim. Zurück führte der Weg im Weinland über Harxheim, Mommenheim nach Selzen ins Selztal. Nach einer Rast in Köngernheim, lag nun Friesenheim und Dexheim an der Strecke bevor bei Nierstein wieder die Fähre erreicht wurde. Übergesetzt, lud am anderen Ufer ein Wein- und Biergarten zu einer kleinen Pause ein, bevor es zurück nach Wolfskehlen ging.
Die Stadt Darmstadt und die Bergstraße waren am Mittwoch das Ziel. Zuerst fuhr die Gruppe über Crumstadt, Birkenbach nach Seeheim-Jugenheim an die Bergstraße. Durch das Hügelland der Bergstraße ging es dann über Eberstadt nach Darmstadt, mit seinen prächtigen Jugendstilgebäuden. Nach einer kurzen Besichtigung von Sehenswertigkeiten und einer Mittagsrast führte der Rückweg über Griesheim zurück zum Hotel.
Der nächste Tag empfing uns mit Regenwetter, deshalb beschloss ein Teil der Gruppe mit dem Auto in die alte Kaiser- und Domstadt nach Worms zu fahren. Der andere Gruppenteil fuhr mit den Rädern zur Fahre Nierstein und linksrheinisch nach Worms. Nach einer ausführlichen Besichtigung der Altstadt insbesondere des Domes, einiger anderer Kirchen und des jüdischen Viertels, ging es zurück ins Hotel. Die Radlergruppe fuhr rechtsrheinisch, meist auf dem Rheindamm, über Gernsheim zurück.
Zum Abschluss der Radwoche, stand eine Fahrt zur Startbahn West am Flughafen Frankfurt auf dem Programm. Über Büttelborn und Klein- Gerau ging’s zur Aussichtsplattform an der 4000 Meter langen Startbahn West. Beeindruckt waren die Teilnehmer von den in kurzen Abständen startenden Flugzeugen, darunter auch einige Großraumflugzeuge, die aus so kurzer Entfernung beobachtet werden konnten. Danach radelte die Gruppe unter der Startbahn durch am Flughafen entlang nach Walldorf und weiter über Langen, Erzhausen, Weiterstadt und Griesheim zurück nach Wolfskehlen.
Insgesamt legten die Radgruppe (4 Radlerinnen und 8 Radler) an 7 Tagen rund 400 Kilometer zurück. Die Radwoche war wieder ein gelungenes sportliches, kulturelles und kameradschaftliches Naturerlebnis.

Radwanderwoche

 


Motorradausfahrt der NaturFreunde Reutlingen nach Endingen
Am langen Wochenende führte die Motorradgruppe ihre Frühjahrsausfahrt durch. Ziel war Endingen am Kaiserstuhl. Die bunt gemischte Gruppe von Motorradanfängern und Wiedereinsteigern bis hin zu den „alten Hasen“ im Alter von 25 bis 56 Jahren hatten sich kleine und kleinste möglichst kurvige Straßen vorgenommen. Diesmal waren besonders viele Frauen dabei, die nahezu alle selbst ihre Maschine fuhren. Am Fronleichnam war Hitze angesagt, bis dahin wollte die Gruppe aber schon den Schwarzwald erreicht haben. Über das Dettinger Tal führte der Tourguide die Gruppe zuerst nach Haigerloch und dann weiter über die Baar bis Villingen-Schwenningen, Furtwangen, Freiamt bis nach Endingen. Besonders schön waren die Blumenteppiche und die Altare am Straßenrand. Dort trafen weitere Mitglieder der Motorradgruppe direkt aus dem Urlaub ein. Vor dem nächsten Tag hatten die Neulinge Respekt: Es stand die Route de Crete in den Vogesen auf dem Programm und sie erwarteten alpenähnliche Passstraßen. Das war natürlich nicht der Fall. Durch die Rheinebene führte die Tour nach Ribauvillé und nach St. Marie-aux-Mines. Von da an ging es in die Berge: über den Col de la Bonhomme zum Col de la Schlucht und hinab nach Gerardmer, wo eine  ausgiebige Mittagsrast am See gemacht wurde. Danach aber ging es endlich auf die Vogesenkammstraße mit wunderschönen Ausblicken sowohl in die Rheinebene als auch in die Vogesen. Besonders schön waren die Blumenwiesen am Straßenrand. Vom Ballon d’Alsace waren sogar die Alpen zu sehen. Die lange Abfahrt nach Cernay war für die Anfänger schon herausfordernd – aber sie meisterten auch diese. Durch die Rheinebene, die immer sehr windig ist, ging es wieder zurück nach Endingen. Für den nächsten Tag war eine sehr kurze Runde im Kaiserstuhl geplant. Zuerst wurde dieser weitgehend umrundet und ein Halt in Breisach gemacht. Wärme und Motorradkombi laden nicht gerade zu einem Stadtspaziergang ein, deshalb genossen alle den Ausblick vom Münster über die Stadt und verzichteten auf weitere Erkundungen. Zurück ging es kreuz und quer durch und über den Kaiserstuhl mit seinen terrassierten Weinbergen. Schön anzuschauen sind die Rosenbüsche an den Enden der Rebenreihen, die dort aber weniger wegen der Schönheit sondern als Signal für Mehltau blühen dürfen. Der Kaiserstuhl ist sehr fruchtbar und hat einen vulkanischen Ursprung. Dies wurde an der warmen Quelle bei Oberbergen deutlich, die mit 21 Grad aus dem Berg quillt. Das dortige Tretbecken wurde gerne in Anspruch genommen: schnell raus aus Socken und Stiefeln und hinein in das Nass. Auch Störche und viele andere Greifvögel konnten beobachtet werden. Am Nachmittag konnten einige sogar noch das Bad im Weiher bei Endingen genießen. Schon war wieder die Heimfahrt angesagt: sie führte Richtung Süden nach St. Peter und auf den Thurner – dort oben fröstelten die Motorradfahrer, während sie in der Ebene noch über die Wärme klagten. Dann kam wieder eine super Abfahrt durch die Hexenlochschlucht, die in Furtwangen endete. Weiter über St. Georgen, Waldachtal und Nagold führte die Tour wieder weitgehend auf Nebenstraßen zurück nach Reutlingen. Das Wetter war beim dritten Anlauf dieser Ausfahrt super, schön trocken, etwas windig und nicht zu heiß. Auch diesmal verlief die Ausfahrt unfallfrei.

 


NaturFreunde Reutlingen wandern auf dem Roten-Socken-Weg
Bestes Wanderwetter lockte zur Wanderung auf dem Roten-Socken-Weg im Süden Stuttgarts. Der Weg wurde von den Stuttgarter NaturFreunden angelegt. Vom Marienplatz aus führte der Weg zuerst über die Liststaffel ins Lehenviertel mit seinen schönen Häusern aus der Gründerzeit im Jugendstil. Obwohl es an den Hauptachsen in Stuttgart wenig lebenswert ist, war der Verkehr in diesen Nebenstraßen schon sehr viel weniger. In der Folge erinnerten Stolpersteine an vom Naziregime deportierten und ermordete Personen. Die Vielzahl der Stolpersteine beschreiben viele einzelne Schicksale. Plötzlich endet die Wohnbebauung und ein Naturschutzgebiet beginnt. Dort blühte es – die Kiefern ließen ihre Samen im Wind fliegen. Ein solches Naturod direkt in der Stadt hätte niemand der Wanderer vermutet. Steil ging es bergauf, um dann ebenso steil in eine Klinge hinabzusteigen. Dort gab es Waldhyazinthen und weitere Naturschönheiten zu bewundern. Dass es eine Bergtour war, zeigte der Weg, der nun wieder steil nach oben führte. Der höchste Punkt war am Haingst erreicht – mit einem wunderschönen Blick. Dieser entschädigte für den anstrengenden Aufstieg. Nach dem Überqueren der Neuen Weinsteige ging es wieder durch ein Waldgebiet. Dieses wird direkt neben einer der Hauptachsen nach Stuttgart nicht vermutet und wurde von den meisten noch nie wahrgenommen. Nach der früheren Rodelbahn erreichte die Gruppe die Bopserhütte mit den Grillanlagen. Von der Schillereiche mit einem ebenfalls schönen Blick über die Südstadt ging es bergab zum Teehaus. Das Teehaus ist ein besonderes Kleinod: Im Jugendsteilrundbau ist ein gastronomischer Betrieb untergebracht – im Garten lässt es sich sehr schon sitzen. Gleich nebenan gibt es noch eine Anhöhe mit einem Rundumblick über Stuttgart. Deutlich wurde von diesem Platz aus, dass es nicht das verdichtete Wohnen in der Innenstadt sondern auch das Wohnen im Grünen möglich ist. Zum Teehaus gehören ein Tennisplatz mit einer Umfriedung mit Jugendstilornamenten und der Marmorsaal samt Vorplatz und Stele. Über den Bopser ging es wieder in die Stadt zurück. Die Wanderer waren sich einig: so hatten sie Stuttgart bisher noch nie erlebt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ging es wieder zurück nach Reutlingen.


NaturFreunde Reutlingen wandern auf den Spuren der Römer
Die Frühlingssonne lockte 7 NaturFreunde aus Reutlingen. Mit den Autos ging es nach Denkendorf. Erster Höhepunkt war das Kloster in Denkendorf, welches leider nicht besichtigt werden konnte. Aber auch von außen war die Klosterkirche sehenswert. Die Aussicht über die Stadt ist beeindruckend. Weiter ging es zur Autobahn und an die Baustelle der Eisenbahn neben der Autobahn. Über die Baustelle führte ein schmaler Pfad  hinunter unter die Brücke. Nun ging es erst einmal weg von der Autobahn entlang von Streuobstwiesen und kommerziellem Obstfeldern. Einige Wiesen waren abgetrennt und mit Steinhaufen übersäht – damit auch die wärmeliebenden Eidechsen einen Lebensraum finden. Das Vogelgezwitscher machte deutlich, dass das Frühjahr schon nah ist. Nach einem Anstieg war die Aussicht auf den Albtrauf wunderschön – vom Neuffen über die Teck bis zu den Kaiserbergen. Schon bald war Köngen erreicht. Durch den Ort ging es zum Römerkastell Grinario in Köngen. Dieses Kastell bestand von ca. 90 bis 260 n. Chr., Die Grundrisse des ehemaligen Kastells wurden durch Wege und farbige Abgrenzungen sichtbar gemacht. Am Ende des Kastells Richtung Neckartal hat der Albverein eine Zinne wieder aufgebaut, von der der Blick auf die Industrielandschaft des Neckartals geht. Das zünftige Rucksackvesper durfte nicht fehlen und die Bänke im Kastell waren hierzu die richtige Einladung. Zurück ging es auf einem Stück der Römerstraße nach Cannstatt zum dortigen Kastell. Am Schloss in Köngen vorbei ging es hinauf zur Linde, die am höchsten Punkt steht. Die Schornsteine des Kraftwerks in Altbach waren der ständige Begleiter. Immer wieder gab es am Himmel startende Flugzeuge zu beobachten, ein Flugzeug erschien sehr langsam und schwer – es handelte sich eindeutig um eine Frachtmaschine. Nach einiger Strecke entlang von Feldern ging es wieder in den Wald. Der Waldboden war schon richtig grün – der Bärlauch wächst schon wieder. Hinunter in das Körschtal und auf der anderen Seite hoch, dann war der anstrengendste Teil der Wanderung schon geschafft.  Noch einmal konnte der Blick über den Altrauf streifen. Auf der Höhenlage erreichten die Wanderer Denkendorf und über Treppenwege ging es wieder hinunter in das Zentrum.


 NaturFreunde Reutlingen wandern zur Wurmlinger Kapelle
„Droben stehet die Kapelle, schauet still ins Tal hinab“ so beginnt das Lied von der Wurmlinger Kapelle, die das Ziel der Wanderung der Reutlinger NaturFreunde sein sollte. Bei schönem Februarwetter trafen sich 8 Wanderer und Wanderinnen am Reutlinger Bahnhof. Umweltfreundlich mit der Bahn begann die Wanderung mit der Fahrt nach Tübingen. Gleich am Bahnhof steht eine Statue, die Ludwig Uhland zeigt. Von der Neckarinsel aus konnte die schönste Ansicht Tübingens bewundert werden. Die Spiegelungen des Stifts und des Schlosses im Neckar waren sehr sehenswert. Über die Schlossbergtreppe ging es steil hoch zum Tübinger Schloss. Durch ein kleines Wohngebiet ging es zum Bismarckturm, von welchem bei klarem Wetter ein tolles Panorama zu erblicken ist, diesmal aber war es sehr dunstig, so dass die Umgebung fast verschwand. An Wegesrand standen immer wieder Schilder mit Liedern – mal mehr, mal weniger bekannt. Anstatt weiterhin über den direkten Weg auf dem Höhenrücken und im Wald zu wandern, schlug die Gruppe den etwas tiefer liegenden Weg ein, der mal bergab und dann wieder bergan führt. Dieser Weg ist einiges länger als der über den Bergkamm, aber mit vielen schönen Aussichten auch interessanter. Die Gegend soll auch als „schwäbische Toskana“ betitelt werden: alte Weinberge, deren Mauern erhalten und ausgebessert werden, Weinberge, die über Ziegen frei von Bewuchs gehalten werden und auch einige noch aktive Weinberge säumten den Weg. Es konnte auch gleich gespürt werden, weshalb hier Wein angebaut wird: Die Temperaturen waren um einiges höher als anderswo, die Steinmauern strahlen die Wärme ab. Der Hirsch über Hirschau war lange Zeit ein Wegbegleiter, allerdings „sparte“ sich die Gruppe den steilen Anstieg zu ihm direkt hinauf. Eine schöne Rast am Wegesrand auf einer Bank mit Blick ins Neckartal erfreute die Gruppe. Eine einzelne Biene fand auch schon den Weg aus dem Kasten. Der letzte Anstieg hoch zur Kapelle ist anstrengend und dann konnten alle, wie die Kapelle im Lied ins Tal hinab schauen. Wie immer war der Platz an der Kapelle gut besucht. Die Kapelle selbst ist in den Wintermonaten geschlossen. Über den Kreuzweg ging es steil hinab nach Wurmlingen. Da der Bus dort nur alle zwei Stunden fährt, wurde auf die Einkehr verzichtet. Mit Bus und Bahn ging es wieder zurück nach Reutlingen. Die Wanderer waren sich einig: Dies war eine besonders schöne Wanderung und der Wanderführer hatte diesmal auch mit dem Wetter ein gutes Abkommen.

Wurmlingen

 


Aussichtswanderung zur Ruine Greifenstein
Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich 10 NaturFreunde zur Winterwanderung entlang des Albtraufs zur Ruine Greifenstein. In Fahrgemeinschaften fuhr die Gruppe nach Holzelfingen und parkte am Rathaus. Über den Burgenweg ging es zum Albtrauf. Der Blick wird im Winter nur sehr wenig durch den Laubwald beeinträchtigt. Der Lichtenstein war schon bald der ständige Begleiter. Der Blick ins Echaztal mit den verschneiten Orten Lichtenstein und Pfullingen war mal anders als sonst üblich. Auf der Wanderstrecke gibt es immer wieder Aussichtspunkte auf Felsen. Mit einiger Phantasie konnten in den Felsformationen Gesichter oder Kamele und sonstige Tiere erkannt werden. Die Sonne und die Bewegung wärmte, so dass niemand über die Kälte klagte, zumal alle wirklich witterungsgerecht angekleidet waren. Von der Ruine Greifenstein gibt es noch ein paar Außenwände, die mit der Schneehaube besonders idyllisch aussehen. Der Schönbergturm hob sich gegen den stahlblauen Himmel sehr schön ab. Und wieder schweifte der Blick ins Echaztal. Der mitgebrachte Tee wärmte von innen und gab neuen Schwung für die weitere Wanderung. Die Holzelfinger Steige mit den Bergbefestigungen aus Beton war für die Fotografen ein besonderer Anblick. Die Struktur ist nur mit Schnee zu sehen. Bergab und bergan geht der Burgenweg durch den Winterwald zur Ruine Stahleck, von der aber nur noch der Burggraben zu sehen ist. Das Zellertal liegt zu Füßen dieses Felsens. Durch tieferen knirschenden Schnee ging es zum Stahlecker Hof. In der Sonne wurde dann das mitgebrachte Rucksackvesper verspeist. Über die Straße ging es zurück, da der Weg neben der Straße als Langlaufloipe gespurt war. Sobald es neben der Straße wieder einen Gehweg gab, liefen die Wanderer wieder auf Schnee. Die Nähe der Skiarena Holzelfingen war deutlich zu bemerken, die Langläufer nutzen die Loipe sehr intensiv. Bald war wieder Holzelfingen erreicht. Alle Wanderer waren sich einig, dass die Bewegung in der Sonne und in der Gruppe sehr viel Erholung brachte. Schon lange gab es keine so schöne Winterwanderung im Schnee mehr.

Greifenstein

 


 

Mutscheln der NaturFreunde Reutlingen
Die erste Veranstaltung im neuen Jahr bei den NaturFreunden Reutlingen ist traditionell das Mutscheln. Die NaturFreunde aus Tübingen erhielten als Jubiläumsgeschenk 2013 eine Mutschel – natürlich mit der Einladung, das Spielen um dieses Gebäck zu erlernen und kommen seither jährlich zum Spiel um das beliebte Gebäck. Von 9 bis über 70 Jahre alt waren die Spielerinnen und Spieler. Den ganzen Abend ging es im NaturFreundehaus Römerschanze „Der Pappelgarten“ an den Spieltischen hoch her – die tradtionellen Spiele wie Kirchenfenster, Sequenz aber auch der „Wächter bläst vom Turm“ und die „Hausnummern“ führten zu Freude bei den Spielern – auch wenn es mal gar nicht gut lief und die Striche mehr wurden. Beim Mäxle wurde gelogen, dass sich die Balken bogen. An einigen Tischen wurde auch „Sieben frisst“ gespielt – aber ganz kultiviert. Zuerst Mütze, Schal und Handschuhe anziehen und  dann ordentlich abbrechen. Oft kam es nur bis zu Anziehen. Gerade für die jüngeren Spielerinnen und Spieler ist dieses Spiel ein „Highlight“. An diesem Abend wurde auch die Mutschelkönigin oder Mutschelkönig ausgespielt. Diesmal hatte Monika Rohloff das Glück und konnte die große Mutschel mit nach Hause nehmen. Zum Schluss wurden noch die Mutscheln mit dem „langen Entenschiss“ ausgespielt und nicht immer gewinnt der, der am ersten in Richtung 10 steigt. Nach einem fröhlichen Abend waren sich auch die Tübinger NaturFreunde sicher: sie kommen auch im nächsten Jahr wieder, um gemeinsam zu spielen.

Mutschelkönigin 2017

 


 

Auch im Winter macht Grillen Spaß
Winterwetter ist trotzdem Wanderwetter. Die Wanderungen allerdings sind in dieser Jahreszeit kürzer. Diesmal ging es bei einer kleinen Tour vom NaturFreundehaus Römerschanze über den Friedhof Römerschanze zur Kleingartenanlage „Wackersbronn“ und dann den Berg hinab, vorbei Wackersbrunnen nach Betzingen. Die Kälte ließ das Wasser im Graben gefrieren. Die Natur zeichnet mit Eis wunderbare Bilder. Von Betzingen ging es den Berg hinauf nach Degerschlacht zum Sportheim und über das Edelweiß wieder zurück ans NaturFreundehaus. Das Ende der Dezemberwanderung ist immer das Wintergrillen. Der heiße Punsch wärmte von innen. In einer Feuerschale wurde im Bereich der Gartenwirtschaft des Pappelgartens ein Feuer entfacht, welches sowohl die Menschen, aber auch Wüste wärmten. Das ist immer der schönste Teil der Wanderung, die alljährlich gut besucht ist.



Herbstfeier mit Jubilarehrung

Im herbstlich dekorierten NaturFreundehaus fand die traditionelle Herbstfeier, bei der die langjährigen Mitglieder geehrt werden, statt. Die Feier wurde vom Akkordeonorchester des Schwäbischen Albvereins in Oferdingen eröffnet. Das vorgestellte Musikrepertoire dieser Akkordeongruppe reicht aber über die klassische Musik hinaus: sie intonierten auch James Last und Musicalstücke. Natürlich durfte eine Zugabe nicht fehlen. Der Vorsitzende Jürgen Pfeiffer ging in seiner Begrüßung auf die Ernte – im Fall der NaturFreunde Reutlingen auf die Verpachtung des NaturFreundehauses ein und freute sich über einen vollen Saal. Er dankte dem Team vom „Pappelgarten“ für die Unterstützung bei der Vorbereitung. Im Mittelpunkt dieser Feier stehen die Jubilarehrungen für langjährige Mitgliedschaft im Verein: 60 Jahre dabei sind: Ernst Dreher, Roland Rieker, Renate Rieker, Christel Steinlen und Erika Steinlen. Ernst Dreher war und ist Mitglied in nahezu allen Fachgruppen, die der Verein bietet und aktiver Wanderführer, der immer wieder neue Ziele auswählt. Der Finanzminister des Vereins ist Roland Rieker, der zudem tolle Diaschauen erstellt und diese im NaturFreundehaus zeigt. Christel Steinlen war über sehr viele Jahre hinweg in der Verwaltung des NaturFreundehauses aktiv. In manchen Wochen hätte sie im Vereinsheim übernachten können, so oft hat sie dort oben gearbeitet. Für 50 Jahre wurde Ruth Pfeiffer geehrt. 40 Jahre dabei sind Martin Geissler, Gunther Rosenberg, Andreas Steinlen, Susanne Halt und Silke Trost. Erfreulich ist, dass nahezu alle Geehrten sich aktiv am Vereinsleben beteiligen. Ernst Dreher ist der aktuelle Singgruppenleiter. Deshalb bot die Singgruppe den Jubilaren noch ein Ständchen. Dann wurde ein „Wasserbecken“ aufgebaut – die Sychronschwimmerinnen hatten ihren Auftritt. Es brauchte lange, bis die Zuschauer bemerkten, dass die Beine und Oberkörper nicht immer zu diesen drei Damen gehörten, vor allem, als ein Mann aus den „Wasser“ auftauchte. Diesen Sketch mussten sie natürlich gleich nochmal aufführen. Die Jugend beteiligte sich auch aktiv am Programm: Anja und Florian Maier spielten Musikstücke auf ihren Gitarren – und es ist erstaunlich, dass Geschwister so im Einklang miteinander musizieren. Auch sie mussten eine Zugabe spielen. Den Abschluss des Programms übernahm die Sportgruppe mit einer Aufführung ihres Könnens zu schmissiger Musik. Die Beine und Arme wirbelten durch die Luft. Bei der Zugabe kam die Aufforderung, sich im Saal zu beteiligen – was der Vorsitzende dann auch tat. Danach war genug Zeit, sich auszutauschen. Einige der Gäste waren nach längerer Zeit mal wieder im NaturFreundehaus, so dass es viel zu erzählen gab.
Jubilare 2016


Wandern statt Shoppen
Die NaturFreunde Reutlingen boten die Kirbewanderung, die sie traditionell immer gemeinsam mit den NaturFreunden Tübingen durchführen, unter dem Motto „Wandern statt Shoppen“ an. Bei herrlichem Herbstwetter starteten immerhin 17 NaturFreunde in Seeburg. Gleich zu Beginn der Tour in Seeburg ist noch gut der ehemalige Tuffsteinbruch zu sehen, der ein doch recht tiefes Tal gebildet hat. Nun ging es in das schattige Tal der Erms, deren Ursprung auch schnell erreicht wurde. Ein direkter Zugang zur Quelle ist nicht möglich, da diese auch ein Teil der Wasserversorgung von Bad Urach ist. Durch den Zaun aber konnten alle einen Blick auf die wildromantische Quelle erhaschen. Von nun an ging es stetig bergauf in der Trailfinger Schlucht. Kein Sonnenstrahl erreichte dieses enge Tal, so dass alle froh waren, dass es bergan ging, sonst wäre es dort doch kalt gewesen. Deutlich ist zu sehen, dass hin und wieder ein Bach ins Tal rauscht – aktuell aufgrund der trockenen Witterung war nicht einmal ein Rinnsal vorhanden. Auf der anderen Seite war der Weg oft begrenzt von Felsen oder Tuffsteinen. Auf der Albhochfläche angekommen, genossen alle die Sonne und die Wärme. Es ging hinauf zum Galgenberg, wo eine zünftige Vesperpause eingelegt wurde. Der Rundblick bis zum Sternberg und über Münsingen hinweg faszinierte. Immer wieder begeisterte der Wald mit seinen vielen Farben. Die Bundesstraße wurde an der europäischen Wasserscheide überquert. Es ging entlang des Naturschutzgebiets Kälberberg/Hochberg zum Spielplatz und nach Rietheim. Kurz nach dem Ort begleiten Ziegen in ihrer Weide die Gruppe. Plötzlich öffnete sich ein schöner Ausblick auf Schloss Uhlenfels, umrahmt von leuchtend buntem Wald. Bald darauf führte der Weg durch eine Schlucht wieder zurück zum Grünen Weg und nach Seeburg. Die NaturFreunde waren sich einig: diese Wanderung war für sie eine bessere Variante als der Einkauf in einer überfüllten Stadt. Den Abschluss der Wanderung bildete eine gemütliche Einkehr im NaturFreundehaus Seltbachtal in Bad Urach.
Kirbewanderung 2016

Kirbewanderung 


Treffen mit den Schweizer NaturFreunden
Die NaturFreunde sind eine internationale Organisation mit Gruppen in nahezu der ganzen Welt. Zwischen den NaturFreunden Reutlingen und Wetzikon in der Schweiz besteht seit über 30 Jahren eine Freundschaft, die durch regelmäßige Besuche gepflegt wird. Diesmal fuhren die Reutlinger NaturFreunde zum Naturfreundehaus „Sonnenberg“ bei Einsiedeln, welches, neben anderen Ortsgruppen, auch Wetzikon gehört, die an diesem Wochenende auch ehrenamtlich den Dienst übernommen hatte. Glücklicherweise wussten die Fahrer, welcher Weg zum NaturFreundehaus führt. Bei dichtem Nebel und Regen war es sehr schwierig, die kleinen Wegzeiger zu lesen. Bei der Ankunft am Mittag gab es ein großes Hallo, bestehen doch über die Jahre hinweg einige persönliche Freundschaften. Der Kaffee wartete bereits, die Reutlinger hatten als Überraschung Kuchen mitgebracht. Es gab sehr viel zu erzählen, war doch der letzte Besuch von drei Jahren beim 100jährigen Jubiläum in Reutlingen. Im Laufe des Nachmittags trafen nach und nach die Schweizer NaturFreunde ein. Der kommissarische Präsident ist ein begeisterter Hobbykoch und präsentierte zum Empfang Häppchen, zu denen der aus Reutlingen mitgebrachte Sekt sehr gut passte. Weiter ging es mit einem hervorragenden Vier-Gänge-Menü, das keine Wünsche offen ließ. Dazu passte sogar der Reutlinger Wein. Am Abend hatten die Gäste das Glück, den Blick ins Tal auf die vier Seen zu genießen: den Sihlsee, den Zürichsee, den Greifensee und den Pfäffikoner See. Ein schönes Abendrot ließ das schlechte Wetter am Nachmittag vergessen. Schön war nach Einbruch der Dunkelheit auch die Silhouette entlang des Zürichsees. Nach einem gemütlichen Abend begann der Sonntag mit einem ausgiebigen Frühstück. Vor den Fenstern war dichter Nebel. Trotzdem beschlossen die Reutlinger, sich die Füße zu vertreten. Die eine Gruppe wanderte zum Stöcklichrüz, dem Hausberg hoch über dem NaturFreundehaus. Von dort oben gibt es bei herrlichem Wetter einen wunderbaren Ausblick, der nun im Nebel endete. Nach etwas über zwei Stunden kehrte diese Gruppe zurück, nur wenige Mal war ein Blick ins Tal möglich. Die andere Gruppe wanderte über eine kleinere Tour mit weniger Steigung entlang den Viehweiden. Im Haus duftete es schon wieder köstlich – zum Mittagessen wurden die Reste des Vorabendessens und des Frühstücks verwendet. Da die Heimreise doch einige Zeit in Anspruch nahm, stand danach schon wieder der Abschied an – zum Schluss lichtete sich sogar noch kurz der Nebel. Neben privaten Treffen steht natürlich in einiger Zeit wieder ein Treffen in Reutlingen an, auf das sich schon alle heute freuen.


Wanderung „Sagenhafte Wachholderhöhe“
Die NaturFreunde Reutlingen wanderten auf dem Premiumwanderweg „Sagenhafte Wachholderhöhe“, der zu den Traufgängen von Albstadt gehört. Diese Premiumwanderwege sind besonders gut ausgeschildert und bieten fantastische Naturerlebnisse. Davon überzeugten sich auch die NaturFreunde. Ausgangspunkt war das Schafhaus oberhalb von Albstadt-Truchtelfingen. Über eine Magerwiese mit schönen Blumen, wie Silberdisteln, Wiesenflockenblumen, Skabiosen und Glockenblumen führte der Weg bergan. Die Blütenpracht wurde in manchem Foto verewigt, ebenso waren die NaturFreunde beeindruckt von der Vielfalt der Insekten. Nach einem kurzen Anstieg mit Blick auf Pferdekoppeln erfreuten sich die Wanderer am Schatten des Buchenwaldes. Am Waldrand wachsen schöne Disteln neben Brennnesseln. Dort fanden die NaturFreunde Schmetterlinge wie die Spanische Flagge und den Schachbrettfalter. Vorbei am Schützenhaus ging es zum Albtrauf. Von Albstadt-Tailfingen aus führt ein Skilift den Berg hoch, der im Sommer von den Downhill-Montainbikern genutzt wird. Vom Wanderweg aus kann man den waghalsigen Mountainbikern bei ihrer rasanten und mit Hindernissen gespickten Fahrt zuschauen. Dass auch Unfälle passieren können, zeigte der Rettungswagen der, während die Wanderer dem Treiben zuschauten, unten an der Seilbahnstation ankam. Am Trailfinger Schloss machte die Gruppe zünftige Rast. Vom Schloss selbst ist nichts mehr zu sehen, nur noch Reste des Burggrabens zeugen von der ehemaligen Besiedelung. Von nun an waren von Einzelfelsen aus schöne Tal- und Weitblicke über die verschiedenen Ortsteile von Albstadt möglich. Trotzdem führte der Weg immer wieder durch Hangbuchenwälder, die den gewünschten Schatten spendeten. Am Vereinsheim des Verschönerungsvereins am Meinetshaldenfelsen kehrte die Gruppe ein. Dort gibt es einen Spielplatz mit einem historischen Kinderkarusell aus dem Jahr 1936, welches ein Kleindenkmal ist, nach heutigen Maßstäben aber viel zu gefährlich wäre. Vorbei an den „Sandlöchern“, einer außergewöhnlichen Karstformation, erreichte die Gruppe wieder die Autos.


 Wanderung „Naturgewalten“ Baiersbronn
Schon früh am Sonntag Morgen trafen sich acht NaturFreunde, um in Fahrgemeinschaften nach Baiersbronn-Mitteltal zu fahren. Dort beginnt die Wanderung „Naturgewalten“. Mit Naturgewalten sind hier verschiedene Quellen und kleine Bäche gemeint. Glücklicherweise war es sonnig, aber nicht zu warm. Von Mitteltal an geht es bergan nach Breitmiss, einem kleinen Ort am Berg. Auf diesem Wegabschnitt konnte die Gruppe die Aussicht aufs Ellbachtal genießen. Danach ging es entlang des Böselbachtals weiter bergan. Immer wieder gibt es am Wegesrand Brunnen und kleine Quellen. Das Rauschen der Bächlein war ein stetiger Wegbegleiter. Das Bösellbachtal hatte seinen Namen von den sehr vielen Überschwemmungen, die er Bach auslöste. Er wurde in vielen Kaskaden und Terrassen gebändigt. Am Sauerbrunnen war leider nur noch das Schild, der Hahn war nicht mehr vorhanden. Dort an der Böse Ellbachhütte rastete die Gruppe. Kurz nach der Rast ging es über eine Brücke und dann entlang des Baches auf einem kleinen Steig steil bergan. Glücklicherweise war ein einige Tage trocken, so dass der Weg zwar feucht, aber nicht rutschig war. Bald war der höchste Punkt der Tour mit einer Himmelsliege und einer sehr schönen Aussicht zurück nach Mitteltal und zu den umliegenden Bergen. Bald darauf hörte die Gruppe ein etwas lauteres Plätschern – der Rosshimmelwasserfall führte zwar nur wenig Wasser, trotzdem waren sich alle einig, dass er nach Regenfällen schon ein tosender Fall werden kann. Besonders schön waren am Wegesrand die roten Fingerhüte und sogar noch Knabenkräuter – die zu dieser Jahreszeit eher selten zu finden sind. Auch sonst war die Botanik besonders schön anzusehen. Schon bald erreichte die Gruppe den Elbbachsee. Der Skywalk über dem Tal war von unten gut zu sehen, bei dieser Tour aber nicht das Ziel. Der Ellbbachsee ist einer der wenigen Karseen, die noch mit Wasser gefüllt sind. Der Rückweg führte über das Gutellbachtal. Erstaunlicherweise werden dort aktuell Bäume gefällt, dies erfolgt üblicherweise eher im Winter. Ein besonderes Naturdenkmal ist die Ellbachtanne, die 270 Jahre alt sein soll. Wieder führt der Weg vorbei an Quellen und Brunnen und folgt im weiteren Verlauf dem Gutellbach bis nach Mitteltal.Fahrradgruppe die Mittwochsradler eine Woche im Nördlinger Ries.


Radwanderwoche

Der Nördlinger Meteoritenkrater (Geopark Ries) war dieses Jahr das Ziel der Naturfreunde Radgruppe bei ihrer Fahrradwoche. Das Standquartier befand sich in Fremdingen - Raustetten, am Kraterrand des Nördlinger Ries.
Am Ankunftstag wurde gleich die Umgebung mit der alten Fürstenstadt Oettingen i. Bay. erkundet.
Die Nördlinger Rundtour stand am Sonntag auf dem Programm. Über Zipplingen und Kirch-eim erreichte die Gruppe Nördlingen. Dort war die überdachte Stadtmauer und die Histori-sche Altstadt das Ziel. Weiter ging’s über Löpsingen, Maihningen nach Minderoffingen, zur Rast beim Feuerwehrfest. Danach gings über Ensingen zurück ins Hotel.
Das schöne Wörnitztal wurde am Montag besucht. Alte Baumbestände säumten den Lauf der noch schmalen Wörnitz. Über Wilburgstetten ging es zur Rast in das ehemalige Markgrafen-städtchen Wassertrüdingen mit seiner historischen Altstadt. Weiter an der Wörnitz entlang umrundete die Gruppe den Oettinger Forst und gelangte über Erlbach und Hausen wieder in das Quartier.
Am Vierten Tag ging es zum Altmühlsee. Von Wassertrüdingen strampelten die Radler über Maicha zum See und umrundeten und das dortige Naturschutzgebiet. Begleitet von vielen Graugänsen gings nach Gunzenhausen wo am Markplatz eine Pause eingelegt wurde. Die Rückfahrt, ging ein Stück an der Altmühl entlang, über Sausenhofen und Gnotzheim.
Die Stadt Dinkelsbühl an der Romantischen Straße war am Mittwoch das Ziel. Über Mönchs-rot, Diederstetten der oberen Wörnitz entlang erreichte die Gruppe die Stadt. Aufgrund des besonders gut erhaltenen spätmittelalterlichen Stadtbildes ist sie ein bedeutender Tourismus-ort. Ein Stadtrundgang durch die Dinkelsbühler Altstadt stand natürlich auf dem Programm. Danach radelte die Gruppe den Heimweg über Bernhardsweiler, Unterdeufstetten der Rotach entlang nach Mönchsrot und zurück nach Raustetten.
Der nächste Tag begann mit Regenwetter, deshalb beschloss die Gruppe mit dem Auto nach Nördlingen zufahren, um das Rieskrater- und das Stadtmuseum zu besuchen. Das Rieskra-ter-Museum ist ein geologisches Museum, es bietet eine anschauliche Übersicht über die Entstehung von Einschlagkratern, insbesondere mit dem Einschlagfolgen die vor ca. 15 Mill. Jahren ein ca. 1 km großer Asteroid dort verursachte. Im Stadtmuseum wurde der geschicht-liche Werdegang der Stadt in allen Fassetten gut und informativ dargestellt.
Nach guten Frühstück, zum Abschluss der Radwoche, gings am Freitag mit den Rädern von Kraterrad zu Kraterrand. Über Maihingen und Munningen wurde gegen Mittag Wemdings mit-telalterliche Altstadt mit stattlichen Bürgerhäusern und dem in sich geschlossenen histori-schem Marktplatz erreicht. Nach der Mittagsrast und einem Rundgang, bei dem die Radler auch an der Fuchsienpyramide vorbei kamen, fuhren wir wieder zurück über Alerheim, Deiningen und Maihingen zum Standquartier. Leider wurde die Rückfahrt durch einen kleinen Radunfall überschattet, der jedoch dank Fahrradhelm glimpflich verlief.
Insgesamt legten die 3 Radlerinnen und 9 Radler an 6 Tagen knapp 350 Kilometer zurück. Die Radwoche war wieder ein gelungenes sportliches, kulturelles und kameradschaftliches Erlebnis.


NaturFreunde Hausdienstausflug
Das NaturFreundehaus Römerschanze wurde 47 Jahre lang ehrenamtlich bewirtschaftet und mit Arbeitsdiensten geputzt und erhalten. Als Dank dafür und auch als Dank für die Haus- und Arbeitsdienste der Rohrauer Hütte, die ebenfalls an mehreren Wochenenden von der Reutlinger Ortsgruppe bewirtschaftet wurde, wurde ein Ausflug für alle Helfer organisiert. Insgesamt 50 Helfer nahmen am Ausflug teil. Die Fahrt ging mit dem Bus über den Schurwald in den Schwäbisch-Fränkischen Wald. Der erste Stopp war am Ostkastell in Welzheim. Der Cicero, der die Kastellwache hatte, klärte darüber auf, was historisch in den Asterix-Comics falsch ist. Die Germanen waren kein einheitlicher Volkstamm, sondern viele Einzelstämme. Er erklärte auch die Funktion und die unterschiedliche Lage der Limesbefestigungen. Eine geht eben auch durch Welzheim. Die Römerkleidung zeigte er am eigenen Leib – das Kettenhemd wiegt immerhin 12,5 kg - und konnte auch das Leben der Römer und auch das der Bevölkerung der umliegenden Dörfer aufzeigen. Als Soldat war er natürlich auch bewaffnet. Obwohl vom Ostkastell nur wenige Teile stehen und das Westtor nachgebildet ist, konnten sich viele nach der einstündigen Führung das dortige Leben ein wenig mehr vorstellen. Mit dem Bus ging es weiter zur Striebelmühle bei Alfdorf. Nach einem kurzen Mittagsvesper ging es mit vier Pferdekutschen durch den Schwäbischen Wald. Die Fuhrleute hatten Pferde der Rasse des Süddeutschen Kaltbluts angeschirrt, die durch die weiße lange Mähne und den weißen Schweif bei dunklem Fell sehr schön anzusehen waren. Bereits kurz nach dem Start kamen Blitze vom Himmel, von denen sich die Pferde aber nicht ablenken ließen. Das Gewitter zog glücklicherweise weiter. Ausblicke über das Land waren meist wolkenverhangen und unterwegs regnete es immer wieder leicht. Die Fuhrleute hatten sich wegen des Wetters eine Fahrt überlegt, bei der es immer wieder Abkürzungsmöglichkeiten gegeben hätte. Sobald die Pferde den Hof sahen, zogen sie das Tempo an. Die Ankunft in der Scheune an der Striebelmühle zum Kaffee war eine Punktlandung: Es regnete in Strömen und es hagelte. Welche Wassermassen vom Himmel gestürzt waren, zeigte der Bach durch den Hof. Mit dem Bus ging es wieder zurück nach Reutlingen ins NaturFreundehaus Römerschanze „Pappelgarten“, wo der Tag bei einem guten Abendessen der neuen Pächter gemütlich ausklang. Die Hausverwaltung dankte allen Helfern für ihr jahrelanges Engagement.


Motorradtour in den Odenwald
Die Frühjahrstour der Motorradgruppe der NaturFreunde Reutlingen führte in den Odenwald. Die Hinreise führte gemütlich über das Würm- und Enztal nach Pforzheim und dann weiter über das Kraichgau Richtung Eppingen. Die großen Städte wurden weitgehend umfahren. In Neckargmünd wurde der Neckar überquert. Über Neckarsteinach mit seinen drei Burgen ging es weiter in den Odenwald nach Abtsteinach und über Mörlenbach, Modautal nach Ober-Ramstadt. Dass das Navi nicht alles weiß, zeigte sich dort. Das NaturFreundehaus liegt außerhalb des Ortes. Das Navi zeigt hier den falschen Weg auf, wer den Wegzeigern und der Wegbeschreibung folgt, erreicht das Ziel. Der Wetterbericht hatte am Freitag Recht: Während des Frühstücks kam ein sehr kräftiger Schauer. Aber kaum war dieser vorbeigezogen, wurden die Motorräder gesattelt. Aufgrund der späten Abfahrt, war klar, es konnte keinesfalls die gesamte geplante Tour durchfahren werden. Es ging nach Groß-Bieberau, entlang des Fischbachtals nach Lindenfels mit seiner beeindruckenden Burg und Aussicht weiter nach Mossautal und Fürth. Über die ehemalige Bergrennstecke bei Zozenbach ging es im gemäßigten Tempo nach Unterabteinach und wieder fast bis an den Neckar. Dann ging es wieder nach Norden nach Wald-Michelbach. Beerfelden und das Sensbachtal waren die nächsten Ziele. Aufgrund einer vollgesperrten Straße musste nun die Tour umgeplant werden. Über Amorbach und Bad König ging es wieder zurück zum NaturFreundehaus. Am Samstag sagte der Wetterbericht am Nachmittag heftige Gewitter voraus. An diesem Tag war eine kürzere Bergstraßen-Tour geplant. Sie führte über Lautertal nach Fürth und erneut zur ehemaligen Bergrennstrecke Zozenbach. Ab Neckargmünd folgte die Tour dem Neckar bis Heidelberg. Dann ging es noch einmal in die Berge – allerdings war dort die Bergtour nicht möglich, weil ein Kart-Bergrennen auf der geplanten Strecke stattfand. So ging es im Tal entlang bis Heppenheim und wieder zum NaturFreundehaus. An diesem Tag nahmen die Motorradfahrer das Angebot des Hausherrn an, die Motorräder auf die überdachte Terrasse zu stellen – für die Nacht war Hagel angesagt. Dieser bleib glücklicherweise aus, das Gewitter und der Regen waren aber schon heftig. Bei Nebel und schwülwarmer Luft startete die Heimfahrt. Es ging über Bad König und entlang der schönen Altstadt von Amorbach in das Hohenloher Land und an den Kocher. Der Schwäbisch-fränkische Wald war das nächste Ziel. Über Meinhardt und Welzheim erreichte die Gruppe Göppingen. Weiter ging es über Weilheim an der Teck und das Lenninger Tal nach Beuren. Durch die Sperrung der L 210 über den Metzinger Weinberg musste ein letzter Umweg über Dettingen und die B 28 nach Reutlingen erfolgen. Auf diesem Umweg begann es zu regnen. Die Motorradgruppe ist sich aber einig: sie hatte sehr viel Glück beim Wetter – die paar Tropfen auf den letzten Metern waren nicht mehr schlimm. Im Herbst geht es zum Bodensee und ins Allgäu. Die Stimmung in der Gruppe war sehr gut. Das Tempo war moderat, denn: der Weg ist das Ziel und alle sollen wieder gesund ankommen. Laute Auspuffanlagen sind der Gruppe ein Gräuel.

Odenweldtour 2016


 Wanderung über den Sagenweg

Das Wetter bei den geplanten Wanderungen der NaturFreunde Reutlingen scheint bisher nicht so recht mitmachen zu wollen. Die angebotene Wanderung über den Pfullinger Sagenweg lockte aber trotzdem. Der Sagenweg beginnt am Pfullinger Friedhof, an dem am Wochenende auch genügend Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Körpertemperatur stieg beim Aufstieg entlang des Elisenwegs auf „Wohlfühltemperatur“ an. Fast am Ende des Aufstiegs ist an der Schillerlinde der Markstein mit dem Zeichen des Abtes von Salem und den Württemberger zu sehen. Ab dem oberen Wanderparkplatz geht es dann in den Wald. Wer nicht aufmerksam die Wegesränder anschaut, übersieht die Urschel fast. Aber der Wanderführer hatte den Weg schon vorab erwandert und wusste natürlich, wo die Figuren stehen. Die Flyer erzählen die jeweilige Geschichte zum Standbild, vom Pelzmichel über das Waldmännle bis zu den Nachtfräulein der Urschel. Auch die Wegzeiger sind sehenswert. Zwischen den Figuren gab es einen kleinen Abstecher zur Orchideenwiese. Aufgrund der kühlen Witterung blühten dort vereinzelte Haubenknabenkräuter, alle anderen Orchideen, die dort ihren Standort haben, brauchen noch ein paar warme Tage und werden dann ebenfalls ihre Blüten öffnen. Dann ging es weiter über den Sagenweg. Beim schlafenden Graf ist eine eingefallene Doline zu sehen. Ab dem Waldcafé geht es dann steil bergab zur Stadt Pfullingen. Ein kleines Vesper an der Bismarckeiche rundete die Wanderung ab. Die Erlösung der Urschel ist an einem Haus zu sehen. Nach 3 Stunden waren die Wanderer wieder am Ausgangspunkt. Der Abschluss wurde dann im NaturFreundehaus Eningen gemacht.


 Wanderung am Schönbuchrand und im Ammertal

Obwohl die Wetterprognose ein sehr durchwachsenes Wetter angekündigt hatte, trafen sich 11 NaturFreunde der Ortsgruppe Reutlingen zur Wanderung am Schönbuchrand und im Ammertal. In Fahrgemeinschaften fuhren die Wanderer nach Ammerbuch-Breitenholz. Dort wurden die Wanderschuhe geschnürt und es ging gleich steil bergan Richtung Ruine Müneck. Aufgrund der schmierigen Wege wurde auf den Steilaufstieg zur Burg verzichtet und der weniger steile Weg zum Bergrücken gewählt. Vom Schönbuchrand aus gab es immer wieder schöne Aussichten über die Weinberge ins Ammertal und den Albrand. Neben noch bewirtschafteten Weinbergen gibt es aber auch viele, die zwar an Stufen und Mauern noch zu erkennen sind, zwischenzeitlich aber als Wiesen gemäht werden. Die Wanderer stellten sich vor, wie sich die Ausblicke in wenigen Wochen bei der Baumblüte darstellen werden. Dann aber ging es doch auf sehr aufgeweichte Wege. Dort hatten Waldarbeiter Holz eingeschlagen, die Wege waren knöcheltief mit Matsch. Bergan rutschten die Wanderer zwar, bergab aber war dies viel gefährlicher – immer wieder wurde an Bäumen und Sträuchern Halt gesucht. Endlich war diese besonders schwierige Stelle überwunden – und dies erfreulicherweise ohne Sturz. Am Wegesrand gab es neben Grünspechten, Bussarden und flüchtenden Rehen auch schöne mit Moos bewachsene Äste zu sehen. Der Weg ging entlang der Höhe mit wunderschönen Ausblicken zur Wurmlinger Kapelle, ins Ammertal, sogar bis zum Lochen. Die Sonne schuf besonders schöne Bilder. Da es für ein zünftiges Vesper durch den böigen Wind zu kalt war, beschloss die Gruppe, im Sportheim von Ammerbuch-Entringen einzukehren. Nach dem Mittagessen ging es durch den Friedwald zum Schloss Hohenentringen. Auch von dort konnte die Aussicht genossen werden. Allerdings blies der kalte Wind auch besonders stark dort oben. Vom Schloss aus ging es bergab – wieder über recht rutschige Wege – nach Entringen. Dem Ammertal entlang führte der Weg wieder zurück nach Breitenholz. Während der gesamten Wanderung hatte es nicht geregnet. Alle waren froh, sich zu dieser Tour aufgerafft zu haben – der Wind hat den Stress und die Sorgen der vergangenen Woche verblasen. Das Schuhputzen allerdings wird bei allen noch einige Zeit in Anspruch nehmen.Friedwald Ammertal


 Wanderung Ohmenhausen – Alteburg – Bronnweiler

Auch zu Beginn des neuen Jahres waren die NaturFreunde Reutlingen wieder auf Wanderschaft. Im Winter finden nur kürzere Halbtageswanderungen statt. Trotz sehr trübem Wetter trafen sich sieben Wanderbegeisterte am Sportheim Ohmenhausen. Von dort aus führte die Tour bergan zur Alteburg. Die Turmbesteigung durfte nicht fehlen. Dort oben war es sehr windig – die Mützen flogen schnell von den Köpfen. Die Sicht aber war genial – vom Roßberg über die Achalm ging der Blick zur Wurmlinger Kapelle und über den Hohenzollern zum Plettenberg. Sogar der Schwarzwald war im Dunst zu erkennen. Diese Sicht hatte niemand erwartet. Von der Alteburg aus ging es nach Bronnweiler. Der Abstieg war sehr rutschig – dank gutem Schuhwerk kam niemand zu Fall. Am Ortsrand von Bronnweiler waren die Wildschweine sehr aktiv – sie haben viele Wiesen nahezu komplett umgegraben. Nun führte der Weg Richtung Gomaringen, der jedoch später verlassen wurde. Noch einmal ging es auf die Höhe – wieder mit einer tollen Aussicht. Nach 2 ½ Stunden endete die Tour wieder an der Waldschule. Erfreulicherweise regnete es während der gesamten Strecke nicht, die Bewegung, da waren sich alle einig, war sehr gut und gesund.
Winterwanderung zum Käpfle


 Weihnachtswanderung für Essgeschädigte

Schon traditionell wandern die NaturFreunde Reutlingen am zweiten Weihnachtsfeiertag. Ausgeschrieben war diese als Wanderung für „Essgeschädigte“. Wie so oft, war es die am besten besuchte Wanderung im Jahr 2015. Bei schönstem Sonnenschein und viel zu warmen Wetter fanden sich 21 Wanderer von den Jugendlichen bis zu den Senioren am Treffpunkt ein, um gemeinsam eine Verdauungsrunde zu begehen. Diesmal war das Ziel der Georgenberg. Vom Alberhaus ging es entlang der Echaz und der Lindachstraße in die Steinenbergstraße. Entlang dieser Straße führte der Weg bis zum Sonnenbau – einem Reutlinger Hochwasserbehälter. Von dort aus ging es steil bergauf auf direktem Weg zum Gipfel des Georgenbergs. Die Aussicht bei Kaiserwetter war überwältigend und alle genossen diese und den Sonnenschein. Der Wanderführer hatte Eierlikör und eine kleine Nascherei im Rucksack, die er auf dem Gipfel verteilte. Der Rückweg, so wurde beschlossen, durfte ein wenig länger ausfallen. Wieder zurück ging es über die Röt. Über den HW5 ging es steil bergab zum Hofgut Gaisbühl und über das Gelände der BruderhausDiakonie zur Ringelbachstraße. Der weitere Weg führte vorbei am Sportplatz der TSG bis zur Heinestraße und über die Pomologie und den Frankonenweg wieder zurück zum Alberhaus. Auffallend war, dass die Vögel schon zwitscherten als wäre es schon Frühling. Unterwegs blühte die Zaubernuss und auch die ersten Frühjahrsblumen wie die Lenzrosen beginnen bereits zu blühen – also ungefähr drei Monate zu früh. Obwohl alle die Sonne genossen, waren sich die NaturFreunde einig, dass es für die Natur besser wäre, wenn es noch Frost und Schnee gäbe. Nach der Wanderung hatten alle wieder ein wenig Hunger auf das nächste Festessen.